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Brief an Ruswilerinnen und Ruswiler

Liebe Rusmelerinnen und Rusmeler

Wir befinden uns nach wie vor in einer ausserordentlichen Lage. Schulen und Geschäftslokale mussten vorübergehend schliessen, die Anzahl der Arbeitslosen steigt und viele leisten Kurzarbeit. Die weltweite Pandemie stellt unter anderem Familien, Privatpersonen und Unternehmen vor grosse Herausforderungen. In bemerkenswerter Manier haben sich die Rusmelerinnen und Rusmeler soweit möglich selbständig organisiert. Ein grosse Solidariät ist in der Bevölkerung spürbar. Innert Kürze haben die FrauenRuswil ein Hilfsangebot für Risikobetroffene auf die Beine gestellt. Viele Freiwillige haben sich darauf hin gemeldet und stehen teilweise auch im Einsatz. Entstanden ist auch die Facebook-Gruppe «Ruswil - metenand ond förenand», wo Hilfe gesucht und angeboten werden kann. Unternehmen haben sich formiert und präsentieren innovative Ideen, wie die Bevölkerung trotz Lockdown von Angeboten und Dienstleistungen profitieren kann.

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat der Gewerbeverein das Dorf beflaggt und verbreitet Optimismus und motiviert zu lokalen Einkäufen. Optimismus ist tatsächlich angebracht, zeigt sich doch gerade in dieser schwierigen Zeit, dass Rusmu zusammensteht und das Dorf dank vieler Freiwilliger und findiger Unternehmen lebt. Arztpraxen, Spitex und das Alterswohnzentrum leisten viel um die schwierige Situation zu meistern. Auch ältere, isolierte Menschen gehen nicht vergessen. Die Gemeinde hat hier mit der Ortsvertretung der Pro Senectute und Freiwilligen eine Telefonkette initialisiert. Die Mitarbeitenden der Gemeinde zeigen Flexibilität und gewährleisten alle gewohnten Dienstleistungen unter Einhaltung von Schutzmassnahmen. Die Verwaltung ist gerade für Hilfesuchende nach wie vor unkompliziert per Telefon, E-Mail oder am Schalter erreichbar.

Gemeinderat und Gemeindeführungsstab analysieren die Lage laufend und sind in Kontakt mit der Ärzteschaft. Wie lange der Notstand anhält, ist momentan nicht absehbar. Wenn die Rusmelerinnen und Rusmeler sich weiterhin so solidarisch zeigen und zusammenrücken, ist die Situation weitaus erträglicher. Wenn sich die Bevölkerung weiterhin an die Empfehlungen des Bundes hält, ist auch Licht am Ende des Tunnels sichtbar. Bleiben wir also auch über die Ostertage zu Hause und vermeiden Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen. So entlasten wir das Gesundheitssystem und schützen uns und Risikopersonen!

Auch der Osterhase hält sich wohl an die Empfehlungen und bleibt zu Hause. Damit niemand auf einen Ostergruss verzichten muss, haben sich die FrauenRuswil in Zusammenarbeit mit Blauring, Jungwacht, lokalen Unternehmen und der Gemeinde etwas überlegt. Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie gelegentlich in den Milchkasten oder vor die Tür. Kein Rusmeler ist allein!

Herzlichen Dank allen, die zur Bewältigung der Krise beitragen. Gemeinsam schaffen wir’s!

Franzsepp Erni
Gemeindepräsident Ruswil