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Gemeindehaus Ruswil

Die heutigen Gemeindehäuser an der Schwerzistrasse 7 und 9 wurden in den 1930er Jahren erbaut und 1959 bzw. 1986 von der Einwohnergemeinde erworben. Die Platzverhältnisse, die bauliche und technische Ausrüstung sowie die schlechte Wärmedämmung und die fehlende Behindertengerechtigkeit erfordern umfangreiche Massnahmen. Die Gebäude und Einrichtungen entsprechen bei Weitem nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne und effiziente Verwaltung. Dass es eine neue Lösung braucht, ist heute unbestritten.

Aus den genannten Gründen hat der Gemeinderat im Jahr 2013 einen Planungskredit (mit Frage zum Standort) über Fr. 455‘000 für das neue Gemeindehaus beantragt, der von den Stimmberechtigten am 3. März 2013 bewilligt wurde. In der Folge hat der Gemeinderat die Planung vorangetrieben und der Stimmbevölkerung einen Baukredit über Fr. 15,3 Mio. für den Neubau der Gemeindeverwaltung mit Sanierung Chrämerhus unterbreitet. Das Projekt wurde am 26. November 2017 abgelehnt. Die Gründe, weshalb das damalige Projekt keine Mehrheit fand, waren unterschiedlich. Unter anderem wurden die Standortfrage und die Übernahme des denkmalgeschützten „Chrämerhus“ kontrovers diskutiert.

Nach Ablehnung des Baukredits hat der Gemeinderat alle Organsiationen, die vornehmlich zur Meinungsbildung beigetragen haben, zu einem runden Tisch eingeladen. Teilgenommen haben Vertreter der Ortsparteien, des Gewerbevereins und von Los! Ruswil. Als Resultat der Konferenz und in Übereinstimmung mit den Teilnehmenden hat der Gemeinderat die Projektgruppe Gemeindehaus Ruswil einberufen, die ihrerseits mit Thomas Andermatt, Brandenberger+Ruosch AG, einen externen Projektleiter und erfahrenen Projektentwickler bestimmt hat. Der Auftrag an die Projektgruppe lautete, die Grundlagen für ein Gemeindehaus in Form eines Raumprogramms und eines Projektpflichtenheftes zu erstellen sowie eine Standortevaluation durchzuführen. Ein weiterer Auftrag bestand darin, dem Gemeinderat ein mögliches weiteres Vorgehen und Abstimmungsprozedere vorzuschlagen.

Die Projektgruppe hat zwischen März 2018 und September 2019 insgesamt 13 Sitzungen abgehalten, diverse Behörden- und Grundeigentümergespräche geführt sowie mittels fünf Medienmitteilungen und einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 25. Juni 2019 die Bevölkerung über ihre Arbeit und die Zwischenresultate orientiert. Die Projektgruppe unterbreitete dem Gemeinderat überdies den Vorschlag für das weitere Vorgehen hinsichtlich der Konsultativabstimmung über zwei Standortoptionen.

Am Sonntag, 17. November 2019 fand die Konsultativabstimmung zur Standortwahl des neuen Gemeindehauses Ruswil statt. Es konnte zwischen den beiden Standorten "Areal Landi (Dorfkern Südwest) an der Wolhuserstrasse)" und "Dorfkern West ohne Chrämerhus an der Schweristrasse / Neuenkirchstrasse" gewählt werden. Mit 1'005 zu 871 Stimmen wurde der Standort Areal Landi (Dorfkern Südwest) als neuen Standort der Gemeindeverwaltung gewählt.