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Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Noch «mehr Zweck»-Halle

Mit dem Ersatzneubau der Mehrzweckhalle werden etliche Bedürfnisse auf einmal abgedeckt. Der Halle soll noch «mehr Zweck» eingehaucht werden. Der Parkplatz des ehemaligen Landi-Areals wird ab 1. Dezember interimistisch bewirtschaftet. Die Sportanlagen der Gemeinde bleiben vorderhand geöffnet.

Der Gemeinderat hat in der vorletzten Ausgabe des Anzeigers vom Rottal Zahlen und Details zum Mehrzweckhallenprojekt publiziert. Weitere Einzelheiten folgen in der Abstimmungsbotschaft. Das Mehrzweckhallenprojekt ist nach der Sporthalle der zweite Schritt eines aus dem Jahr 2012 resultierenden Bedürfnisberichtes. Der Bericht wurde von Vereinsvertretern, Vertretern der Ortsparteien, Genossenschaft Mehrzweckhalle, Schule und Gemeinde im Auftrag des Gemeinderates verfasst. Mit dem Ersatzneubau der Mehrzweckhalle will und kann der Gemeinderat kein reines Kulturzentrum schaffen. Eine neue Halle soll zahlreiche Bedürfnisse abdecken, die gemeinsam mit den Vereinen als Bedürfnisträger und Baufachleuten in der Planungskommission verfeinert wurden. Aus einer Mehrzweckhalle wird eine noch «mehr Zweck»-Halle oder eben eine Vielzweckhalle. Nebst Konzerten, Aufführungen, Festen, Banketten, Orientierungsversammlungen und Delegiertenversammlungen können nach wie vor Sporttrainings und Sportanlässe stattfinden. Alles mit heutiger Technik und aktuellen Sicherheitsstandards ohne Schnickschnack. Die Schule hat seit Längerem das Bedürfnis nach einem grösseren Versammlungsraum (Aula) deponiert. Dieses Bedürfnis lässt sich in der Form der Mehrzweckhalle in der Nähe des Schulhauses Bärematt realisieren. Das Mehrzweckhallenprojekt schont Platzressourcen indem es zahlreiche Bedürfnisse befriedigt. Mit der vielfältigen Kombination wird eine hohe Auslastung erzielt. Für kleinere Anlässe steht die «Kaffistube» zur Verfügung und die Halle kann mit Stellwänden unterteilt werden. Der Gemeinderat hat das Projekt nicht im stillen Kämmerlein erschaffen. In der Planungskommission sitzen Vertreter der Gemeinde, von Grossanlässen, Guggenmusik, Turnverein, Trachtengruppe, Tanz, Theater, Jodlerklub, Musikverein, Hauswartung und Baufachleute. Eine breiter angelegte Zusammensetzung an Bedürfnisträgern und Nutzern ist fast nicht möglich. Die Kosten von 8,3 Mio. Franken mögen auf den ersten Blick als hoch erscheinen. Gemessen an der Vielfalt an Bedürfnissen, welche die Halle abdeckt, relativiert sich der Betrag. Auch darf die Wirkung auf die Standortattraktivität der ländlichen Zentrumsgemeinde Ruswil nicht unterschätzt werden. Das Projekt ist abstimmungsreif vorbereitet und die Gemeinde ist bereit, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten antizyklisch zu investieren.

Parkplatz ehemals Landi
Die Parkplätze des ehemaligen Landi-Areals an der Wolhuserstrasse 10 werden ab 1. Dezember durch die Gemeinde bewirtschaftet. Dies interimistisch bis zur späteren Arealüberbauung. Die APLAFINIMO AG als Grundeigentümerin unterstellt sich freiwillig dem Reglement über die Parkplatzgebühren der Gemeinde. Eine entsprechende Vereinbarung ist unterzeichnet. Dauerparkkarten sind über die Parkingpay- oder Easypark-App sowie über die gemeindeeigene Webseite oder am Schalter der Gemeindeverwaltung erhältlich.

Pandemiesituation
Der Bundesrat hat mehrere schweizweit gültige Massnahmen gegen den starken Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus ergriffen. Sämtliche Vorgaben des Bundes sind zwingend einzuhalten. Beispielsweise muss in öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maske getragen werden. Dies gilt auch für das Gemeindehaus und für alle Infrastrukturen der Gemeinde. Eine Maskenpflicht gilt unter anderem in allen Bahnhöfen und an Bushaltestellen. Zudem sind spontane Ansammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum verboten. Daneben gilt ein Verbot sportlicher und kultureller Aktivitäten mit mehr als 15 Personen mit Ausnahme von Trainings und Proben von unter 16-Jährigen und im Profibereich. Strengere Regeln gelten für Kontaktsport und Chöre. Die Sportanlagen der Gemeinde bleiben vorderhand geöffnet. Grundsätzlich sind Trainings unter Auflagen möglich und für unter 16-Jährige gilt momentan keine Einschränkung. Gerade für Kinder und Jugendliche ist die Bewegung in den Wintermonaten wichtig fürs Wohlbefinden.

Regenbecken Lein
Die Erweiterung und Sanierung des Regenbeckens Lein startet voraussichtlich am 9. November. Es ist das 3. Teilprojekt im Zusammenhang mit dem Anschluss der Gemeinde an die ARA Blindei, Wolhusen. Die Regenwasserbehandlung aus dem Einzugsgebiet der heutigen ARA Ruswil erfolgt auch nach dem Anschluss in Ruswil. Für die nötige Kapazitätserweiterung wird neben dem bestehenden Regenbecken Lein ein zusätzliches Regenbecken errichtet. Das über 40-jährige Regenbecken wird saniert und optimiert. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Mio. Franken und sind Teil des Sonderkredits, den die Stimmberechtigten am 24. September 2017 bewilligten.

Hochwasserrückhaltebecken Tändlibach
Zum Schutz des Dorfes vor Hochwasserereignissen wurden 1987 oberhalb des Siedlungsgebietes zwei Hochwasserrückhaltebecken Tändlibach 1 und 2 gebaut. Die Hochwasserentlastungen weisen aus heutiger Sicht eine zu kleine Kapazität auf und es fehlen diverse Überwachungseinrichtungen. Die Kapazität ist auf die Vorgaben der Stauanlagengesetzgebung anzupassen. Dies wird durch eine seitliche Erhöhung der Mauer erreicht. Der Baubeginn des Kantonsprojektes ist auf den 16. November vorgesehen. Die Arbeiten dauern bis ca. Ende Januar 2021.

Austausch mit Kirchenrat
Der Gemeinderat hat sich mit dem Rat der Kirchgemeinde Ruswil ausgetauscht. Auf Grund der direkten Nachbarschaft gibt es einige Berührungspunkte. Die Gemeinde ist derzeit mit der Musikschule im Pfarreiheim eingemietet. Zudem tritt die Gemeinde für die Ludothek und die Spielgruppe Pinocchio als Mieterin im alten Schulhaus 1827 auf. Mit dem Pfarreiheim verfügt die Kirchgemeinde zudem über eine wichtige Begegnungsstätte. Mit ihren markanten Gebäuden trägt sie auch das ihrige zum guten Ortsbild bei. Diskutiert wurde über erste Erfahrungen mit der Parkplatzbewirtschaftung - die Kirchgemeinde bewirtschaftet den Parkplatz oberhalb der Kirche - und über das Mehrzweckhallenprojekt der Einwohnergemeinde. Beiden Gremien ist eine offene und gute Zusammenarbeit wichtig.

Umweltkommission
Die Umweltkommission ist wieder komplett. Der Gemeinderat hat Martin Duss, Sigigen, Hansruedi Grüter, Rotkreuz und Theres Hirsiger, Rot 2 ins Gremium gewählt. Die Kommission befasst sich mit Fragen des Umwelt- und des Naturschutzes in der Gemeinde. Sie kann der Behörde Empfehlungen abgeben und Massnahmen vorschlagen. Zurzeit führen Alfred Estermann und der Naturschutzbeauftragte der Gemeinde, René Hardegger, die Kommission im Co-Präsidium.

Jury Anerkennungspreis
Der Gemeinderat hat Daniela Erni-Bachmann, Moosguetstrasse 3b, in die Jury Anerkennungspreis gewählt. Sie vertritt den Bereich Kultur. Die Jury nimmt jeweils Empfehlungen aus der Bevölkerung entgegen und schlägt dem Gemeinderat eine Preisträgerin oder einen Preisträger vor. Der nächste Anerkennungspreis der Gemeinde Ruswil wird 2021 verliehen.