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Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Fachbereich Tiefbau & Werke gestärkt

Um die Abteilung Bau & Infrastruktur für die Zukunft zu rüsten, schafft der Gemeinderat die Stelle eines Fachbereichsleiters Tiefbau & Werke. Die Zusammenarbeit zwischen Behörde und Controlling-Kommission hat im politischen Führungskreislauf Gewicht und wird justiert.

Im Bereich Bau & Infrastruktur laufen viele Fäden innerhalb der Gemeindeverwaltung zusammen. Der Bereich ist generell zuständig für sämtliche Bauten und Infrastrukturen der Gemeinde, miteingeschlossen sind sämtliche Gemeindeliegenschaften, Abwasseranlagen, Strassen, öffentliche Verkehrsinfrastrukturen, Friedhof und die Tierkörpersammelstelle. Die Abteilung begleitet zudem Kantonsprojekte auf dem Gemeindegebiet und managt eigene Bauprojekte. Sie ist überdies zuständig für die Baubewilligungsverfahren, die öffentliche Sicherheit sowie den Arten- und Landschaftsschutz. Das Aufgabengebiet ist somit sehr vielfältig und breit gefächert. Der Gemeinderat liess bereits im Jahr 2016 die Abteilung in Zusammenarbeit mit einem externen Berater durchleuchten. Der Schlussbericht empfahl bereits damals, die Abteilung in drei verschiedene Fachbereiche zu unterteilen, namentlich Bauamt, Projekte sowie öffentliche Anlagen und Liegenschaften. In einem ersten Schritt hat der Gemeinderat im Jahr 2017 einen Fachbereichsleiter öffentliche Anlagen und Liegenschaften installiert. Die Fachbereiche Bauamt und Projekte wurden weiterhin vom Leiter der Abteilung Bau & Infrastruktur in Personalunion geführt. Dies ermöglichte es, die weitere Auslastung des Personals durch aktuelle Entwicklungen und Projekte zu beobachten. Im Oktober 2019 kam es bei der Abteilungsleitung zu einem personellen Wechsel. Der bis dahin amtierende Abteilungsleiter wechselte in die Selbständigkeit, begleitete aber bis Ende 2020 in einem 40 %-Pensum noch Gemeindeprojekte und schloss diese zum Teil ab. Seither ist dieser Posten vakant. Eine Arbeitsgruppe hat die Auslastung und Arbeitsverteilung innerhalb der Abteilung Bau & Infrastruktur analysiert. Klar ist, dass der Abteilungsleiter nebst dem Tagesgeschäft und der Personalführung nicht alle künftigen Infrastrukturprojekte begleiten und überwachen kann. Zusätzlich generieren auch die erhöhte Anzahl an Baugesuchen in den Gebieten Heimat und Sonnefeld einen Mehraufwand. Gemäss Aufgaben- und Finanzplan stehen nach wie vor einige Gemeindeprojekte im Bereich Hochbau an. Auf Grund des grossflächigen Gemeindegebietes (Ruswil ist flächenmässig die fünftgrösste Gemeinde im Kanton Luzern) ist in Zukunft auch beim Tiefbau (Strassen, Abwasser, Gewässerunterhalt) nicht mit einem verminderten Aufwand zu rechnen. Dies hat den Gemeinderat auf Antrag der Arbeitsgruppe dazu bewogen, nach der Installierung eines Fachbereichsleiters öffentliche Anlagen und Liegenschaften in einem zweiten Schritt die Stelle eines Fachbereichsleiters Tiefbau & Werke zu schaffen. Diese wird in Kürze ausgeschrieben. Der Fachbereich Bauamt wird weiterhin vom Abteilungsleiter Bau & Infrastruktur in Personalunion geführt. Dieser ist ebenfalls zuständig für die Hochbauprojekte der Gemeinde. Allenfalls sind nach der Überbauung der Gebiete Heimat und Sonnefeld (ehemals Under Schwerzi) mittelfristig weniger Ressourcen im Bereich Baubewilligungsverfahren nötig. Der Gemeinderat behält die Pensen im Auge. Nötigenfalls kann bei natürlichen Abgängen reagiert werden. Insbesondere steht im kommenden Jahr eine Pensionierung an. Mit der Weiterentwicklung der Abteilung will der Gemeinderat dem eigenen Anspruch an eine hohe Dienstleistungsqualität und Effizienz nach innen und gegenüber allen Anspruchsgruppen weiterhin gerecht werden. Daneben entlastet die Stärkung des Fachbereichs den zuständigen Gemeinderat vermehrt von operativen Aufgaben, damit die über das eigentliche Pensum hinaus geleistete Arbeit in einem vernünftigen Rahmen bleibt.

Zusammenarbeit mit Controlling-Kommission weiterentwickeln
Die Controlling-Kommission begleitet den Gemeinderat seit 2019 auf strategischer Ebene. Sie besteht aus Vertretern der Ortsparteien und bildet ein wichtiges Scharnier zwischen der Stimmbevölkerung und dem Gemeinderat. Die Kommission hat mit Martin Krieger 2020 einen neuen Präsidenten erhalten. Der Controlling-Kommission wie auch dem Gemeinderat ist es wichtig, betreffend Zusammenarbeit stetig miteinander im Gespräch zu bleiben und wo nötig zu justieren. Das Gremium hat dem Gemeinderat kürzlich seine Pläne für die künftige Kooperation präsentiert. Sie sieht einen früheren Einbezug der Kommission bei grösseren Projekten und Quartalsgespräche vor. In den kommenden Wochen werden die entsprechenden Gefässe konkretisiert. Beiden Gremien ist eine Zusammenarbeit auf Basis von gegenseitigem Vertrauen und Vertraulichkeit wichtig. So behält die Controlling-Kommission das nötige Gewicht, das ihr im politischen Führungskreislauf zusteht.