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Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Ortsplanung vor öffentlicher Auflage

Vom 7. Juni bis 6. Juli liegt die revidierte Ortsplanung öffentlich auf. Der Gemeinderat hat sich nach der Wahl von Nicole Felder bereits konstituiert.

Vom 16. November 2020 bis 28. Februar 2021 lag die revidierte Ortsplanung zur Mitwirkung auf. Die Bevölkerung erhielt Gelegenheit, sich während dieser Frist zu den Entwürfen zu äussern. Anlässlich einer Informationsveranstaltung und zahlreicher Sprechstunden gaben Ortsplaner und Gemeindevertreter vertiefte Informationen zum umfangreichen Dossier ab. Es sind Mitwirkungseingaben von rund 120 Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen eingegangen. Parallel dazu hat der Kanton die Unterlagen geprüft und mit Bericht vom 22. November 2021 grossmehrheitlich positiv Stellung genommen. Die breit abgestützte Ortsplanungskommission unter der Leitung von Rolf Beglinger hat in der Folge die Eingaben der Mitwirkenden und des Kantons akribisch geprüft. Die Planungsinstrumente wurden in der Folge nochmals überarbeitet. Der Gemeinderat hat inzwischen an einer Sondersitzung die Unterlagen intensiv beraten und zur öffentlichen Auflage freigegeben. Zudem befinden sich die Verhandlungen bezüglich der Auszonung im Gebiet Halde im Ortsteil Werthenstein und der Einzonung im Gebiet Windbüel vor dem Abschluss. Die öffentliche Auflage der massgebenden Planungsinstrumente findet vom 7. Juni bis 6. Juli 2022 statt. Während dieser Frist können die Stimmberechtigten Einsprache gegen das revidierte Bau- und Zonenreglement und die Zonenpläne erheben und sich zum kommunalen Verkehrsrichtplan äussern. Alle relevanten Unterlagen sind während der Auflagefrist auf der Gemeindeverwaltung oder auf der Gemeindewebseite einsehbar. Den Mitwirkenden wird die Aufschaltung der Mitwirkungsberichte auf der Webseite schriftlich angezeigt. Alle Haushaltungen werden mittels Flyer mit detaillierten Informationen zur öffentlichen Auflage bedient. Am Dienstag, 7. Juni 2022 findet um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Wolfsmatt eine Informationsveranstaltung statt. Im Rahmen der Auflage finden wiederum Sprechstunden statt. Die Daten sind im erwähnten Haushaltsflyer ersichtlich. Die Ortsplanungskommission und der Gemeinderat sind überzeugt, ein in sich stimmiges und zukunftsträchtiges Paket zur Auflage zu bringen, welches die Anliegen eines massvollen Wachstums und einer qualitätsvollen, nachhaltigen Entwicklung mit sich bringt und Siedlung sowie Verkehr aufeinander abstimmt.

Planungszone ist zu beachten
Gemäss kantonalem Planungs- und Baugesetz gelten der revidierte Zonenplan und das revidierte Bau- und Zonenreglement vom Tag der öffentlichen Auflage an als Planungszone. Bis zur Rechtskraft gelten die neuen und die alten Zonenvorschriften. Die jeweils strengere Vorschrift geht vor.

Gemeinderat hat sich konstituiert
Nach Ablauf der Beschwerdefrist hat der Gemeinderat die Wahl von Nicole Felder als Gemeinderätin genehmigt. In der Folge traf sich das Gremium mit der Neugewählten zur Konstituierung. Der Gemeindepräsident oder die Gemeindepräsidentin wird jeweils direkt von den Stimmberechtigten in dieses Amt gewählt. Die übrigen verbleibenden Ratsmitglieder strebten aus Gründen der Kontinuität keinen Ressortwechsel an. Nicole Felder übernimmt somit erwartungsgemäss das Ressort Soziales. Sie tritt ihr Amt offiziell am 1. September dieses Jahres an und löst damit Eugen Amstutz ab. Die frühzeitige Ressortzuteilung gewährleistet eine sorgfältige Einarbeitung. Der Rat hat sein künftiges Mitglied anlässlich der Konstituierung herzlich willkommen geheissen und auf die kommende Zusammenarbeit angestossen.

Gemeinde ist sportlich
Gemeinderat und Gemeindeverwaltung sind sportlich unterwegs. Sie verfolgen auch in der Freizeit ambitiöse Ziele. So hat ein Team, bestehend aus Behördenmitgliedern, Verwaltungsmitarbeitenden und Lernenden, am letzten Luzerner Stadtlauf teilgenommen. Die Gruppe erreichte bei 64 klassierten Teams in der Kategorie Firmengruppen City Runners den sensationellen zweiten Rang. Der Gemeinderat gratuliert den Läuferinnen und Läufern zum tollen Ergebnis.

Stiftung Kulturraum schliesst Rechnung mit Verlust
Die Stiftung Kulturraum hat im vergangenen Jahr 2021 wiederum in die Infrastruktur des Kulturraums am Märtplatz investiert. Die Stiftung leistet einen wichtigen Beitrag zur Dorfkultur. Die Einnahmen aus den Raumvermietungen sind gegenüber der Zeit vor Corona erneut deutlich geringer ausgefallen. Schlussendlich resultiert in der Rechnung 2021 ein Minus von rund 8 000 Franken. Der Gemeinderat hat die Rechnung auf Empfehlung der Revisionsstelle genehmigt. Die Stiftung nimmt gerne auch Spenden von Kulturinteressierten und sonstigen Zugewandten entgegen. Die Kontaktdaten sind auf der gemeindeeigenen Webseite zu finden.