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Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Der Gemeinderat hat bei der Abteilung Bau & Infrastruktur zusätzliche Pensen von 150 % gesprochen. Damit soll die Effizienz erhöht und die Kundenzufriedenheit verbessert werden.

Im Rahmen der Reorganisation der Gesamtverwaltung wurde auch die Situation in der Abteilung Bau & Infrastruktur eingehend analysiert. Dabei zeigte sich, dass zur nachhaltigen Stärkung der Abteilung zusätzliche Ressourcen erforderlich sind. Ziel ist es, die Effizienz zu erhöhen, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und die dauerhaft hohe Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden auf ein normales Mass zu reduzieren.

Ein Ressourcenvergleich mit anderen vergleichbaren Gemeinden ergab zudem, dass die Gemeinde Ruswil im Verhältnis zur Anzahl der Baudossiers und der hohen Anzahl an Projekten deutlich unterdotiert ist. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, innerhalb der Abteilung Bau & Infrastruktur zusätzliche Personalressourcen im Umfang von 150 % freizugeben. Die bisherige Lernende Fabia Rosenberg wird per 1. August 2026 als Sachbearbeiterin mit einem Pensum von 50 % im Bereich Zentrale Dienste und 50 % im Fachbereich Bauamt angestellt. Zusätzlich soll eine 100 %-Stelle als Fachperson Bauamt & Projekte geschaffen werden.

Die neue Stelle dient dazu, die Mitarbeitenden bei komplexen fachlichen Aufgaben im Bauamt sowie bei gemeindeeigenen Projekten zu entlasten. Dadurch sollen die Bearbeitungszeiten verkürzt und die Kunden- und Bürgerorientierung sowie die Dienstleistungsqualität weiter verbessert werden.

 

Baustart für den neuen Solitärbau beim Schulhaus Bärematt

Der Baustart für den neuen Solitärbau beim Schulhaus Bärematt erfolgt planmässig mit Beginn der Sommerferien am 6. Juli 2026. Mit dem Neubau schafft die Gemeinde zusätzlichen Schulraum und investiert in eine zukunftsorientierte Bildungsinfrastruktur. Während der Bauzeit stehen auf dem Schulhausareal keine Parkplätze zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher sowie Vereinsmitglieder werden gebeten, die bestehenden Parkplätze auf dem Schotterplatz bei der Mehrzweckhalle Wolfsmatt zu nutzen.

Im Zuge der Bauarbeiten wird zudem ein Verkehrskonzept umgesetzt, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Kinder, die mit dem Auto gebracht oder abgeholt werden, müssen künftig ausschliesslich bei der Mehrzweckhalle Wolfsmatt ein- und aussteigen. Von dort führt ein sicherer Fussweg von rund 115 Metern über die Tartanbahn zum Schulhaus. Die Zufahrt zum Schulhaus Bärematt über den Bäremattweg ist seit vielen Jahren mit einem Fahrverbot signalisiert. Im Interesse der Sicherheit aller Schülerinnen und Schüler wird die Einhaltung dieser Regelung während der Bauzeit verstärkt kontrolliert. Die Gemeinde erwartet, dass das Fahrverbot konsequent respektiert wird und toleriert keine widerrechtlichen Zufahrten zum Schulareal. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, dass das Parkieren auf Trottoirs nicht gestattet ist. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge behindern die Sichtverhältnisse und gefährden insbesondere Kinder auf ihrem Schulweg.

Mit den getroffenen Massnahmen sollen gefährliche Verkehrssituationen vermieden und ein geordneter Ablauf rund um das Schulhaus sichergestellt werden. Die Gemeinde dankt der Bevölkerung, den Vereinen sowie den Eltern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung während der Bauzeit.

 

Demission und Neuwahlen in Kommissionen

Gregor Lötscher verlässt die Jugendkommission. Der Gemeinderat dankt Gregor Lötscher herzlich für den engagierten Einsatz zugunsten der jungen Bevölkerung. Als Ersatz wurde der Jugendseelsorger und Katechet Bernhard Bucher in die Jugendkommission gewählt. Lasse Buchmann wurde als Mitglied ins Urnenbüro und Jasmin Zemp als Mitglied in die Planungskommission strategische Schulraumplanung gewählt. Der Gemeinderat wünscht Bernhard Bucher, Lasse Buchmann und Jasmin Zemp bei der neuen Tätigkeit viel Freude und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Treffen mit Vertretern des Kantonsrats

Der Gemeinderat trifft sich halbjährlich mit den örtlichen Kantonsräten zum Austausch. Dabei stehen Themen auf Kantonsebene im Vordergrund, die auch die Gemeinden betreffen. Ziel der Gespräche ist es, die Kantonsräte für die Anliegen der Gemeinde Ruswil zu sensibilisieren. Umgekehrt interessieren sich die Kantonsräte für die Haltung der Gemeinden und schaffen anderseits Verständnis für kantonale Anliegen. Themen waren unter anderem die der Schutzstatus S/B ab 2027 sowie die daraus resultierenden Mehrkosten für Kanton und Gemeinden, die Standardkosten bei den kommunalen Volksschulliegenschaften, die Nationalbankgewinne, die Pendenzen bei kantonalen Bau- und Sanierungsvorhaben an Kantonsstrassen und Bächen, die Abschaffung des Eigenmietwerts und das Verkehrsregime beim Neubau Gemeindehaus.

 

Wasserversorgung Sigigen

Der Gemeinderat übt die Oberaufsicht über die Wasserversorgungsträger aus. In diesem Rahmen hat er sich auch dieses Jahr mit Erich Bucher, Inhaber der Wasserversorgung Sigigen, getroffen. Das Jahr 2025 ist ohne grössere Zwischenfälle verlaufen. Die Wasserversorgung war jederzeit ausreichend sichergestellt und funktionierte einwandfrei. Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2025 und die Bilanz per 31.12.2025 der Wasserversorgung Sigigen genehmigt. Er dankt Erich Bucher für seinen Einsatz zu Gunsten der Trinkwasserversorgung in Sigigen.

 

Austausch mit Kantonsratspräsidentin

Der Gemeinderat durfte an der letzten Gemeinderatssitzung die Kantonsratspräsidentin Gisela Widmer Reichlin zum Austausch begrüssen. Beim interessanten und wertvollen Austausch wurden Themen wie Staatsverweigerer, Massnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Berufe im Sozialbereich, ausgewogener und fairer Finanzausgleich und die Abschaffung des Eigenmietwerts diskutiert.

 

Provisorische Steuerrechnung 2026

In den nächsten Tagen werden Sie die provisorische Steuerrechnung 2026 erhalten. Diese Steuerrechnung muss bis spätestens am 31. Dezember 2026 bezahlt werden. Die Grundlage für die provisorische Steuerrechnung 2026 ist in den meisten Fällen die letzte definitive Steuerrechnung. Das steuerbare Einkommen und Vermögen für die provisorische Steuerrechnung 2026 sollte Ihrem steuerbaren Einkommen und Vermögen 2026 entsprechen. Wir bitten Sie, die Steuerrechnung zu überprüfen. Die provisorische Rechnung 2026 können Sie durch uns anpassen lassen. Für die korrekte provisorische Steuerrechnung ist der Steuerkunde verantwortlich.

 

Positiver und negativer Ausgleichszins

Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat den Jahreszinssatz für Vorauszahlungen und zu viel bezahlte Steuern (positiver Ausgleichszins) sowie für zu niedrige oder verspätete Zahlungen (negativer Ausgleichszins) für das Jahr 2026 auf 0.00 % festgesetzt. Bei Fragen können Sie sich gerne an den Bereich Steuern Ruswil wenden. Sie erreichen uns unter 041 496 71 00 oder steuern@ruswil.ch.

 

RAV Info-Desk im BIZ Luzern

Im BIZ Luzern findet 2026 jeweils am ersten Donnerstag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr der RAV Info-Desk statt. In einer kurzen, persönlichen Beratung erfahren Interessierte, wie die RAV unterstützen können und welche Angebote zur Verfügung stehen. Die Termine sind am 2. Juli, 6. August, 3. September, 1. Oktober, 5. November und 3. Dezember 2026.