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Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Ortsplanung interessiert

Rund 110 Personen und Institutionen haben eine oder mehrere Eingaben zur Ortsplanung eingereicht. Das Legislaturprogramm 2020 - 2024 liegt vor. Trotz Pandemie schliesst die Rechnung des Alterswohnzentrums nur mit geringem Minus ab. Christoph Furrer verlässt den Verwaltungsrat.

Vom 16. November 2020 bis 28. Februar 2021 lagen die Papiere zur laufenden Ortsplanung öffentlich auf. Im Rahmen der Mitwirkung hatten alle Interessierten die Möglichkeit Stellung zu beziehen und ihre Ideen für die künftige Entwicklung von Ruswil preiszugeben. Erfreulicherweise wurde rege davon Gebrauch gemacht. Es fanden 33 Sprechstunden statt. Rund 110 Privatpersonen, Unternehmen und Parteien wirkten mittels einer oder mehreren Eingaben mit. Zur Zeit läuft die Verarbeitung der Stellungnahmen auf Hochtouren. Die Ortsplanungskommission beabsichtigt, bis Ende Juni eine erste Beurteilung vorzunehmen. Schwerpunkte bei den Eingaben bilden die Höhenvorgaben in den Dorfzonen, die Umfahrung Spyr, die Zonenzugehörigkeit im Gebiet Zücke, Anpassungen beim Gewässerraum und Rückmeldungen zu Schutzzonen und Schutzobjekten. Abzuwarten bleibt noch der Vorprüfungsbericht des Kantons. Sollte dieser bis Anfang Juli eintreffen, steht einer Veröffentlichung des Mitwirkungsberichtes im Herbst voraussichtlich nichts im Weg. Im Mitwirkungsbericht sind dereinst alle Eingaben in anonymisierter Form und die entsprechenden Stellungnahmen des Gemeinderats ersichtlich. Im Anschluss werden sämtliche Unterlagen der Ortsplanung wo nötig angepasst und der öffentlichen Auflage mit Einsprachemöglichkeit zugeführt. Die finale Urnenabstimmung folgt frühestens im zweiten Quartal 2022 nach der Behandlung von allfälligen Einsprachen.

Legislaturprogramm steht
Im Rahmen der Vernehmlassung zum Legislaturprogramm 2020 - 2024 sind einige Stellungnahmen eingegangen. Der Gemeinderat freut sich über das Interesse an den Legislaturzielen. Das Programm dient der Behörde als strategische Richtschnur für die aktuelle Amtszeit. Daher sind dem Gemeinderat die Echos aus der Bevölkerung und den Institutionen im Rahmen der Vernehmlassung wichtig. Die Absichten stossen bei den Vernehmlassungsteilnehmern auf Zustimmung. Auf Grund der Eingaben hat der Rat Anpassungen in den Bereichen regionale Zusammenarbeit, gesamtheitliche Gesundheitsförderung, qualitatives Wachstum, Definition einer langfristigen Finanzstrategie und Zusammenarbeit mit dem Gewerbe im Bereich der Berufsbildung vorgenommen. Der Vernehmlassungsbericht ist auf der Gemeinde-Webseite zu finden. Mit der nächsten Urnenabstimmung im Juni erhalten die Stimmberechtigten ein Exemplar des Legislaturpgrogramms zur Kenntnis.

Alterswohnzentrum gut unterwegs
Im Rahmen der Rechnungsablage hat der jährliche Austausch des Gemeinderates mit einer Delegation des Verwaltungsrates und der Geschäftsführerin des Alterswohnzentrums Ruswil, Cornelia Fischer, stattgefunden. Das Jahr 2020 stand selbstredend ganz im Fokus von Covid-19. Die Pandemie verursachte auch im Alterswohnzentrum einen enormen Mehraufwand: Isolation und Quarantäne, Umgang mit infizierten Bewohnern, Mehrarbeit für Reinigungen und Desinfektionen, Ausfall von Mitarbeitenden, Anpassungen bei der Arbeitsorganisation, Planung der Besuche um nur einige Beispiele zu nennen. Und dies alles zusätzlich zur sonst schon intensiven Zeit mit der Sanierung und Aufstockung des Gebäudes und zum Betrieb an den zwei Standorten Schlossmatte und Rebstock. Wie alle Gaststätten traf die Pandemie das Restaurant Zytlos ebenfalls hart mit hohen Ertragseinbussen. Vor diesem Hintergrund ist es als Erfolg zu werten, dass das ausgewiesene Geschäftsergebnis 2020 lediglich einen Verlust von rund 182 000 Franken aufweist. Budgetiert war ein Verlust von 761 000 Franken. Das buchmässige Eigenkapital beträgt per Ende 2020 3,7 Mio. Franken.
Die Auslastung der Zimmer lag mit 97,4 % nur um 2 % tiefer als im Vorjahr und damit im Rahmen des Budgets. Das ist ein eindrücklicher Beweis für das Vertrauen in die Institution auch während der Pandemie.
Für das Bauprojekt Schlossmatte wurden im Jahr 2020 rund 4,5 Mio. Franken ausgegeben. Per Ende 2020 belaufen sich die Baukosten somit auf 8,3 Mio. Franken. Die Bauarbeiten sind auf Kurs und die zweite Etappe ist im vollen Gang. Das Bauende und die Rückkehr der Bewohnenden vom Rebstock wird auf Frühling 2022 erwartet.

Christoph Furrer tritt zurück
Nebst Irene Wolfisberg Lütolf (diese Zeitung hat bereits über ihren Rücktritt informiert) tritt auch Christoph Furrer im Herbst aus dem Verwaltungsrat des Alterswohnzentrums (AWZ) zurück. Sein Rücktritt ist beruflicher Natur. Er übernimmt im Juli die Betriebsleitung von Viva Luzern Dreilinden. Auch er ist seit der Auslagerung des AWZ im Jahr 2012 im Verwaltungsrat tätig. Dank seinem beruflichen Engagement als Leiter Administration und stellvertretender Betriebsleiter eines Luzerner Betagtenzentrums konnte er sehr viel Fachwissen im Verwaltungsrat einbringen. Die beiden offenen Verwaltungsratsmandate werden ausgeschrieben.

Leinstrasse abgerechnet
Der Kanton hat den Ausbau der Leinstrasse (Kantonsstrasse K 34a) inzwischen mit der Gemeinde Ruswil abgerechnet. Der Ausbau erfolgte unter der Leitung des Kantons. Bekanntlich hat die Gemeinde den Rad- und Gehweg finanziert, damit dieser zeitnah realisiert und nicht auf Jahre hinaus verschoben wird. Ursprünglich hat die Gemeinde für die Radverkehrsanlage (RVA) 750 000 Franken bereitgestellt. Dank intensiven Verhandlungen mit dem Kanton konnte der Beitrag der Gemeinde deutlich reduziert werden. Die Gesamtkosten betragen für die Gemeinde schlussendlich rund 590 000 Franken. Der Gemeinderat hat die Abrechnung genehmigt. Dem Gemeinderat ist es wichtig, dass die Planung im oberen Teil der Leintrasse Richtung Rüediswil bis und mit Knoten bei der Migros weitergeht. Diesbezüglich finden Gespräche mit dem Kanton statt. Der Einmünder in die Wolhuserstrasse im südlichsten Teil der Leinstrasse wird im Zusammenhang mit dem aktuellen Ausbau der Kantonsstrasse fertiggestellt.

Rechnung 2020 zeigt positive Tendenz
Die Vorzeichen beim Rechnungsabschluss 2020 deuten trotz Pandemie auf ein erfreuliches Resultat hin. Die Rechnungsrevision steht kurz vor dem Abschluss. Details folgen Ende April. Leider zwingt die Pandemie aber nach wie vor bei Vielem zum Verzicht. Auch die Ostertage sind nicht wie üblich im unbeschränktem Rahmen möglich. Trotz allem wünscht der Gemeinderat allen erholsame Ostertage und den einen oder anderen Lichtblick.