Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)
  • «Ruswil – mein Lebensmittelpunkt...»

Homepage ruswil.ch Teilen

Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Arealentwicklung im Dorfkern Südwest nimmt Formen an

Der Gestaltungsplan Dorfkern Südwest (erweitertes ehemaliges Land-Areal) befindet sich derzeit in der kommunalen Vorprüfung. Vereine und Parteien können ihre künftigen Ansprüche an ein erweitertes Pfarreiheim und an die Mehrzweckhalle schriftlich äussern. Der enge Austausch mit der Polizei bewährt sich immer wieder.

Der Gestaltungsplan Dorfkern Südwest betreffend das erweiterte ehemalige Landi-Areal ist zur Vorprüfung bei der Gemeinde eingetroffen. Die Erarbeitung erfolgte in einem von aussenstehenden Planern und vom Fachgremium der Gemeinde begleiteten Verfahren. Das Gestaltungsplangebiet umfasst auch die Fläche, wo dereinst das neue Gemeindehaus zu stehen kommen soll. Der Gestaltungsplan sieht eine gesamtheitliche Neuentwicklung des Areals mit Abbruch der bestehenden Gebäulichkeiten vor. Dies ist auch im Sinne des Gemeinderates. Nur so ist eine zukunftsgerichtete Nutzung mit den heute geltenden Vorschriften und Bedürfnissen möglich. Dem Gemeinderat ist eine hohe Qualität bei der Gestaltung des Areals und der Bezug zu benachbarten Parzellen und der gegenüberliegenden Strassenseite wichtig. Er plant im September eine öffentliche Informationsveranstaltung, bevor der Gestaltungsplan öffentlich aufgelegt wird. Damit will er dem öffentlichen Interesse an der Gestaltung im Herzen des Dorfes Nachdruck verleihen. Der Gestaltungsplan ist die Vorstufe zu den späteren Baubewilligungsverfahren. In ihm werden beispielsweise Gestaltungsgrundlagen und Baufelder für künftige Bauten definiert. Für das Gemeindehaus wird im Gestaltungsplan eine Freifläche vorgesehen. Die Gestaltung der Gemeindehausparzelle erfolgt im Anschluss an das Gestaltungsplanverfahren mittels Wettbewerb.

Runder Tisch zu Pfarreiheim und MZH
Wie in dieser Zeitung angekündigt, fand am 4. Juli ein runder Tisch zu den künftigen Anforderungen an das Pfarreiheim und die Mehrzweckhalle statt. Dies im Zusammenhang mit dem Projekt Umbau und Erweiterung des Pfarreiheims der katholischen Kirchgemeinde. Eingeladen wurden nebst den Ortsparteien und anderen interessierten Institutionen die aktuellen Hauptnutzer des Pfarreiheims und der Mehrzweckhalle Wolfsmatt. Kurt Brun, zuständiger Kirchenrat, orientierte die Anwesenden über das vorgesehene Pfarreiheim-Projekt. Gemeinderätin Lotti Stadelmann Eggenschwiler hielt Rückschau auf das an der Urne abgelehnte Projekt Ersatzneubau Mehrzweckhalle und das damalige Raumkonzept. Roland Albisser präsentierte die aus Sicht der Gebäudeversicherung und der Gesetzgebung nötigen sicherheitstechnischen Anpassungen in der Mehrzweckhalle. Betroffen ist vorab die Personensicherheit (Absturzsicherung bei Tribüne, Entfluchtung und Brandschutz). Für diese Massnahmen ist mit Kosten von rund 160 000 Franken zu rechnen. Die Massnahmen sind nötig, damit die Mehrzweckhalle auch künftig die gewohnten Personenkapazitäten aufnehmen kann. Im genannten Betrag sind aber keine weitergehenden Sanierungsmassnamen inbegriffen. Am Schluss der Veranstaltung stellte Gemeindepräsident Franzsepp Erni den zusammen mit dem Kirchenrat erarbeiteten Fragebogen vor. Der Fragebogen dient dazu von den Hauptnutzern und Ortsparteien mit einer gewissen Verbindlichkeit die künftigen Erwartungen an das Pfarreiheim und die Mehrzweckhalle zu erfragen. Gemeinderat und Kirchenrat erwarten einen grossen Rücklauf der Fragebogen. So zeigt sich einerseits, ob das geplante Pfarreiheim dem Bedürfnis zahlreicher einheimischer Vereine und anderer Nutzer entspricht und andererseits, ob allenfalls ein künftiges Mehrzweckhallenprojekt auf die Hauptbedürfnisse des Sports und anderer kulturellen Grossveranstaltungen zu reduzieren ist. Letzteres wäre zu diskutieren, wenn die Bedürfnisse der kulturellen und konzertierenden Vereine sowie der Gemeinde (z.B. Musikschule, Schulkonferenzen, Versammlungen etc.) mit dem erweiterten Pfarreiheim bereits abgedeckt sind. Unter anderem davon abhängig ist aus Sicht des Gemeinderates auch ein allfälliger Beitrag der Einwohnergemeinde an das Pfarreiheim.

Austausch mit Polizei
An der letzten Sitzung hat sich der Gemeinderat mit dem Chef des Polizeipostens Ruswil, Patrick Küng, über aktuelle Entwicklungen und Problematiken ausgetauscht. Erneut zeigte sich im Gespräch, dass kurze Wege, gute Ortskenntnisse und bekannte Gesichter für die Polizei und eine Landgemeinde wie Ruswil durchwegs von Vorteil sind. Entsprechend setzt sich der Gemeinderat weiterhin für den Erhalt des Polizeipostens Ruswil ein. Im August findet zu diesem Thema ein Gespräch zwischen dem zuständigen Regierungsrat Paul Winiker, dem Polizeikommandanten und dem Gemeinderat statt.

Jugendkommission
Nico Kronauer und Selina Heinzer sind aus der Jugendkommission zurückgetreten. Neu wird das Gremium durch Lionel Emmenegger ergänzt. Der Gemeinderat dankt den austretenden Mitgliedern für ihren wertvollen Einsatz zu Gunsten der Ruswiler Jugend und wünscht dem Gewählten viel Freude im Amt.

Bundesfeier
Am 1. August um 11.00 Uhr findet heuer wiederum die traditionelle Bundesfeier der Gemeinde statt. Als Festredner amtet Leo Müller, Nationalrat und OK-Präsident des Kantonalen Musiktages 2023 in Ruswil. Der Anlass wird musikalisch und mit einer Besinnung umrahmt. Er findet im Garten des Alterswohnzentrums Ruswil statt. Die ganze Bevölkerung ist herzlich eingeladen.