Trockenheit: Feuerverbot und Einschränkungen bei Wasserentnahmen im Kanton Luzern
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der erhöhten Waldbrandgefahr hat der Kanton Luzern verschiedene Massnahmen erlassen. Die Bevölkerung wird gebeten, diese Vorschriften einzuhalten und Wasser sowie Feuer mit besonderer Sorgfalt zu nutzen.
Einschränkungen bei Wasserentnahmen
Die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen haben zu tiefen Wasserständen in zahlreichen Gewässern geführt. Deshalb sind Wasserentnahmen aus vielen Oberflächengewässern für Bewässerungszwecke und andere Nutzungen bis auf Weiteres eingeschränkt oder untersagt. Betroffene Bewilligungsinhaber wurden durch die zuständigen kantonalen Stellen informiert.
Der Kanton ruft zudem zu einem bewussten und sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf. Wer Wasser für Bewässerungszwecke über die öffentliche Wasserversorgung beziehen möchte, hat dies vorgängig mit der zuständigen Wasserversorgung beziehungsweise der Gemeinde abzuklären.
Absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe
Ab Donnerstag, 25. Juni 2026, 12.00 Uhr, gilt im Kanton Luzern ein absolutes Feuerverbot im Wald sowie in einem Umkreis von 50 Metern zum Waldrand.
Verboten sind insbesondere:
Das Entfachen von Feuer im Wald und an Waldrändern
Das Feuermachen auf unbefestigten Feuerstellen
Die Verwendung von Einweggrills
Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern
Das Steigenlassen von Himmelslaternen oder Ballons, die durch offenes Feuer angetrieben werden
Das Verbot gilt im gesamten Kantonsgebiet, einschliesslich der Gewässer.
Was weiterhin erlaubt ist
Erlaubt bleibt das Grillieren mit Holzkohlegrills, Cheminées oder Feuerschalen auf privaten Grundstücken und Balkonen, sofern ein Mindestabstand von 50 Metern zum Wald eingehalten wird. Gas- und Elektrogrills dürfen weiterhin im ganzen Kantonsgebiet verwendet werden.
Bevölkerung um Mithilfe gebeten
Die Gemeinde Ruswil bittet die Bevölkerung, die angeordneten Massnahmen konsequent einzuhalten. Die aktuelle Lage erfordert einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser sowie besondere Vorsicht im Umgang mit Feuer. Nur durch die Mithilfe aller kann das Risiko von Waldbränden und weiteren Schäden reduziert werden.
Über die aktuelle Waldbrandgefahr und die geltenden Massnahmen informiert der Kanton laufend auf den entsprechenden Informationsplattformen.
